Das Label des Postmigrantischen versucht, dualistische – etwa ethnizierende und kulturalisierende – Denkmuster zu durchbrechen und auf Basis von konkreten Lebensbedingungen und alltäglichen Erfahrungen ein Wissen von Transnationalität zu gewinnen. Post bezeichnet hier nicht ein Nach im Sinne der zweiten Generation in Deutschland lebender Migrant*innen, sondern zielt darauf ab, Migrationsgeschichte neu zu erzählen und damit Gesellschaft anders zu denken.
2008 gründete Shermin Langhoff das Postmigrantische Theater am Berliner Ballhaus Naunynstrasse, das gerade den Theaterpreis des Bundes für seine nachhaltigen Impulse für Diversität am Theater erhalten hat. In diesem Seminar lesen wir lesen Texte von und sprechen mit den Autor*innen Necati Öziri, Ewe Benbenek, Ivna Žic und Amir Gudarzi über ihre jeweilige Arbeit mit und am Theater, ihr Motivation, für das Theater zu schreiben, und die Frage, in wie viele Richtungen eine postmigrantische Lektüre führt.
- Giáo viên: Friederike Thielmann
- Giáo viên: Jonas Weber
Grenzenlos Kultur Festivals und sprechen mit der Festivalleitung. Zudem besuchen wir die Fachtagung zur Inklusion in den Darstellenden Künsten und diskutieren das Festival unter Einbezug von Beiträgen der Inklusions- und Teilhabeforschung. Neben der Öffnung der Institutionen Kunsthochschule und Theater für Menschen mit Behinderungen, steht auch die Durchlässigkeit und Verschiebung von ästhetischen und formalen Aspekten im Fokus unserer Überlegungen zur Inklusion im Theater.
- Giáo viên: Friederike Thielmann
- Giáo viên: Jonas Weber